Eine Steinwand aus Styropor

Immer mehr Verbraucher wünschen sich eine Steinwand ins Wohnzimmer. Leider ist Naturstein recht teuer, weshalb es sich viele noch mal anders überlegen. Inzwischen gibt es jedoch einige Ersatzprodukte, die Naturstein täuschend ähnlich sehen und preislich deutlich unter den Kosten für eine Steinwand aus Naturstein liegen. Eins der neusten Materialien ist EPS-Schaumstoff, der dem bereits bekannten Styropor sehr ähnlich ist.

Was spricht für Styropor?

Die Vorteile von EPS sind relativ offensichtlich. Da Styropor kaum etwas wiegt, ist die Befestigung sehr einfach und die Gefahr, dass die EPS-Blöcke sich wieder ablösen, sehr gering. Zudem überzeugt EPS durch seine Wärme- und Schalldämmung – nicht umsonst wird Styropor als Dämmstoff eingesetzt.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Verblender aus Styropor in unzähligen Designs erhältlich sind. Der Fantasie sind also bei der Gestaltung der Steinwand keinerlei Grenzen gesetzt.

Und was spricht dagegen?

Styropor ist, trotz aller positiven Eigenschaften, leider kein Naturstein und weist auch sonst bei näherer Betrachtung einige Nachteile auf. Da Styropor ein recht leichtes und weiches Material ist, ist es relativ empfindlich – aus diesem Grund sollten Sie es nur in Bereichen anbringen, in denen die Gefahr von Schäden so gering wie möglich ist.
Hinzu kommt, dass es einfach kein Naturstein ist und deshalb bei genauerer Betrachtung auch gar nicht so aussieht. Für Liebhaber ist es also nicht die richtige Lösung. In Sachen Brandschutz ist Styropor auch nicht ganz so sicher, denn es ist leicht entflammbar.

Für alle, die eine günstige und unkomplizierte Ersatzlösung für ihre Steinwand haben wollen, ist EPS-Schaumstoff die richtige Lösung. Dennoch ist bei der Anbringung Vorsicht geboten, damit Sie lange von dem Material profitieren können.