Mögliche Fortschritte in der Retinopathia Pigmentosa Behandlung

Die Retinopathia Pigmentosa oder auch Retinitis Pigmentosa ist sowohl eine erbliche Krankheit, als auch eine Mutation, die spontan entstehen kann. Sie zeichnet sich durch den graduellen Verlust der Photorezeptoren in der Netzhaut aus. Zunächst unbemerkt beeinträchtigt sie graduell das Sehvermögen in dämmerigen Lichtverhältnissen, bis sie schließlich auch Auswirkungen auf die Farbwahrnehmung oder das Lesen bei normalem Licht hat. Die Möglichkeiten der Retinopathia Pigmentosa Behandlung sind begrenzt, eine Heilung ist nicht möglich.

Die Retinopathia Pigmentosa Behandlung kann die Krankheit nicht verhindern, sie kann lediglich verlangsamt werden. Therapien wie das Einnehmen von Vitamin A oder eine Hyperbare Sauerstofftherapie können helfen, die Netzhautdegeneration zu bremsen. Doch derzeit gibt es keine Möglichkeit, weder chirurgisch noch medikamentös, das Absterben der Sehzellen zu verhindern. Lediglich Sonderformen der Retinopathia Pigmentosa wie zum Beispiel das Refsum-Syndrom (ein Stoffwechseldefekt) sind durch eine spezielle Diät aufzuhalten.

Fortschritte in der Forschung geben Hoffnung

In der Forschung wird derzeit mit gentherapeutischen Ansätzen experimentiert. Hierbei versucht man, die defekten Gene zu ersetzen oder, wie etwa durch die Stammzellentherapie, die kranke Retina zu reparieren. Ebenfalls erforscht werden Implantate, die die Funktion des erkrankten Gewebes übernehmen und so erste Seherfolge ermöglichen sollen. Verschiedene erfolgreiche Ansätze in anderen Forschungsrichtungen lassen hier die vorsichtige Prognose zu, dass mittelfristig eine Möglichkeit zur Heilung der Retinopathia Pigmentosa gefunden werden kann.